Laut lokalen Berichten führte die Wiener Polizei eine Razzia gegen Straßenprostitution im 23. Wiener Gemeindebezirk durch. Die Razzia fand am Wochenende statt, wobei mehr als 25 Polizeibeamte und rund 20 Mitarbeiter der Stadt im Einsatz waren. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich hauptsächlich auf Straßenprostituierte und Anbieter, die „Sexbusse” für ihre Treffen nutzen. Personen unter Drogen- und Alkoholeinfluss sowie Sexarbeiterinnen ohne ordnungsgemäße Gesundheitspapiere wurden ebenfalls bestraft. Laut Polizeibericht war die Razzia erfolgreich und es wurden mehrere Anzeigen erstattet. Lesen Sie den vollständigen Artikel, um mehr zu erfahren!
Die Razzia in der Brunner Straße
Bürgermeister Michael Ludwig von der SPÖ stellte diese Einsatztruppe zusammen, nachdem sich Anwohner über Lärm, Verschmutzung und defekte Fahrzeuge beschwert hatten. Die Beamten wurden beauftragt, ein Raster aufzubauen und alle Personen zu überprüfen, die in der Brunner Straße im Bereich Liesing verdächtig erschienen. Berichten zufolge waren Fachleute vor Ort, die den Zustand der Fahrzeuge, ausstehende Abgaben und deren allgemeine Übereinstimmung mit den Vorschriften überprüften. Es gab auch einen Polizeibeamten, der die Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs kontrollierte, sowie einen Polizeiarzt.
Mehrere „Sexbusse” vom Ort abgeschleppt
Diese Sexbusse sind im Grunde Transporter, deren Innenraum so umgebaut wurde, dass er einen Raum darstellt, in dem Sexarbeiterinnen ihre Kunden empfangen können. Die meisten dieser Busse verfügen nur über die grundlegendsten Notwendigkeiten, wie eine billige Matratze für den Akt, Heizung über Propangasflaschen und vielleicht einen Tisch oder ein Pult. Die Fenster der Transporter waren mit Tüchern und Decken für Privatsphäre verhängt. Laut Polizeibericht waren diese Sexbusse in sehr schlechtem Zustand. Fünf Sexbusse wurden abgeschleppt und bei fünf weiteren wurden die Kennzeichen entfernt, da sie für Prostitutionszwecke nicht sicher waren.
Andere Orte, die kürzlich von der Polizei durchsucht wurden
Dies ist nicht die einzige Nachricht über eine Polizeirazzia im Zusammenhang mit Prostitution. Zuvor haben wir bereits mehrere Nachrichtenartikel veröffentlicht, die über polizeiliche Interventionen berichteten. Sehen Sie sich einige unserer folgenden Veröffentlichungen an:
- Wir berichteten über illegale Sexclubs, die von der Polizei in Canberra, Australien, durchsucht wurden. Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.
- Der erste Mann wurde nach den neuen Prostitutionsgesetzen in Dublin verurteilt. Der Mann wurde verurteilt, nachdem er während einer Polizeirazzia in einem Sexclub aufgegriffen wurde. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
- Der ehemalige Besitzer des FKK Paradise in Stuttgart wurde ebenfalls nach einer Polizeirazzia in seinem Sexclub inhaftiert. Lesen Sie den vollständigen Bericht, den wir veröffentlicht haben, indem Sie diesem Link folgen.
Fazit
Diese Polizeirazzia gegen Straßenprostitution in Liesing führte am Wochenende zu mehr als 130 Anzeigen verschiedener Art. Diese Strafzettel umfassten Anzeigen gegen Prostituierte, Personen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss sowie andere kleinere Vergehen. So wurden beispielsweise Personen bestraft, weil ihr Kindersitz nicht ordnungsgemäß installiert war.
Auf die Frage zu dieser Razzia sagte Walter Hillerer, Leiter der Sofortmaßnahmengruppe, dass die Regeln in der Stadt eingehalten werden müssen. Er erklärte auch, dass sie dank der Wiener Polizei effektiv eingreifen konnten.
Wir werden unsere Leser über alle aktuellen Nachrichten zu Prostitution und Sexclubs in Wien auf dem Laufenden halten!
