Neue Änderungen bezüglich Menschenhandel

Eine demokratische Abgeordnete aus Salt Lake City hat zwei neue Änderungsanträge zur Gesetzgebung gegen Menschenhandel vorgeschlagen. Das Hauptziel dieser Regelung ist der Schutz schutzbedürftiger Personen und Opfer von Kinderhandel. Angela Romero ist die Abgeordnete, die alle gefährdeten Gruppen durch das HB20-Gesetz schützen möchte.

Um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, teilte Romero die Geschichte einer Frau mit Autismus, die Opfer von Sexhandel wurde. Ein Ehepaar aus Ogden betrieb in seinem eigenen Haus einen Sexclub und zwang dieses schutzbedürftige junge Mädchen, sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Der traurigste Teil dieser Geschichte ist, dass die Frau sich nicht bewusst war, was mit ihr geschah. Ihre Mutter erklärte, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung das Entwicklungsniveau einer 15-Jährigen hatte. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass in Utah der Menschenhandel mit Erwachsenen als Straftat zweiten Grades gilt, während der Handel mit Kindern ein Verbrechen ersten Grades darstellt.

Junge Menschen sollten geschützt werden

Die Behörden gehen davon aus, dass Kinder schutzbedürftiger sind, weil sie eine geringere Fähigkeit haben, die Situation zu verstehen und ihre Zustimmung zu erteilen. Sollten die neuen Änderungsanträge genehmigt werden, wird der Menschenhandel mit einer schutzbedürftigen Person (jeder, der psychische Probleme hat oder älter als 65 Jahre ist) als Straftat ersten Grades betrachtet. Ein weiteres wichtiges Ziel von HB108 ist die Änderung einiger Teile des Gesetzes, damit Kinder, die in kommerziellen Sex verwickelt sind, als Opfer und nicht als Täter behandelt werden.

Die Behörden, die auf Jugendliche stoßen, die in kommerziellen Sex verwickelt sind, müssen untersuchen, ob die betreffenden Personen Opfer von Menschenhandel sind. Angela Romero erklärte, dass jeder unter 18 Jahren als Opfer von Menschenhandel gilt und nicht als aktiver Teilnehmer am kommerziellen Sex betrachtet werden sollte. HB108 wird es den Strafverfolgungsbehörden ermöglichen, Kinder, bei denen nachweislich Menschenhandel stattgefunden hat, nicht anzuklagen.

Menschenhändler sollten harte Strafen erhalten

Wie Angela Romero erwähnt hat, ist die beste Lösung für dieses Problem, die Strafen für Personen zu erhöhen, die am Menschenhandel beteiligt sind, und den Opfern Schutz zu bieten. Die Behörden wollen den Menschenhändlern eine klare Botschaft senden: Sie werden harte Strafen erhalten, die mit Entführung, Vergewaltigung, Mord oder sexuellem Missbrauch vergleichbar sind. Ein Bericht der National Human Trafficking Hotline zeigt, dass der Menschenhandel in den letzten Jahren zugenommen hat. Die Volksvertreter sollten sich dieser Situation bewusst sein und über einen angemessenen Weg zur Lösung dieses Problems nachdenken.

Fazit

Es ist bereits bekannt, dass Menschenhandel eine Form moderner Sklaverei ist. Die Mehrheit der Personen, die in diese illegale Aktivität verwickelt sind, sind Kinder, Jugendliche und Frauen. All diese Opfer werden gezwungen, ihre sexuellen Dienstleistungen zu verkaufen. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr in den Vereinigten Staaten etwa 17.500 Personen Opfer von Menschenhandel werden. Darüber hinaus sind etwa 300.000 amerikanische Jugendliche dem Risiko ausgesetzt, Opfer sexueller Ausbeutung zu werden.

Im Allgemeinen stammen die Opfer sexueller Ausbeutung aus missbräuchlichen Familien. Die Mehrheit von ihnen lebt auf der Straße, und Prostitution ist ihre einzige Möglichkeit, sich finanziell zu unterstützen. Dies ist der Grund, warum die Behörden eine Lösung finden wollen, um all diese schutzbedürftigen jungen Menschen zu schützen.

Quelle: