Aktuelle Berichte zeigen, dass die australische Polizei Razzien organisiert hat, die sich gegen illegale Sexclubs in Canberra richteten. Es war bereits bekannt, dass viele Frauen gezwungen werden, als Prostituierte zu arbeiten. Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist ein großes Problem, mit dem die Behörden heutzutage konfrontiert sind.
Allein in Canberra wurden zehn illegale Bordelle identifiziert, die ungehindert operierten. Die örtlichen Behörden sind entschlossen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um illegale Prostitution zu stoppen. Als Ergebnis dieser Razzien wurden vier Personen angeklagt. Scott Moller, ein Ermittler aus Canberra, erklärte, dass diese Art illegaler Geschäfte in den letzten Jahren zugenommen habe. Im September letzten Jahres fand die Polizei drei thailändische Frauen, die illegal ohne gültiges Visum arbeiteten. Leider werden viele Frauen von der organisierten Kriminalität verschleppt.
Den Frauen wurde gesagt, sie würden als Hausmädchen und Kellnerinnen arbeiten
Unseren Quellen zufolge haben es sich die Menschenhändler zur Gewohnheit gemacht, schutzbedürftige Frauen auszubeuten. Die Polizei stellte fest, dass den Frauen gesagt wurde, sie würden nach Australien gehen, um als Hausmädchen und Kellnerinnen zu arbeiten. Leider war alles eine Lüge und sie wurden zur Prostitution gezwungen. Die Mehrheit von ihnen spricht kein Englisch. Das Einzige, was sie tun konnten, war zu gehorchen und zu tun, was ihnen gesagt wurde.
Nach einer Durchsuchung wurde Bildmaterial einer Wohnung bereitgestellt, die für illegale Prostitution genutzt wurde. Die Frauen waren gezwungen, unter prekären Bedingungen zu leben. Alle Räume waren unhygienisch, mit Schmutz und Schimmel bedeckt.
Es gibt Unterstützungsdienste wie das „Sex Workers Outreach Program”. Das Hauptziel dieser Institution ist es, Frauen zu helfen, die sexuell ausgebeutet wurden, um sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Es ist für die Behörden schwierig, Aussagen von diesen Frauen zu erhalten, da Sprachbarrieren bestehen. Manchmal engagiert die Polizei Übersetzer, die die Verfahren erleichtern können. Die Mehrheit der Frauen, die in den illegalen Sexclubs in Canberra gefunden wurden, stammte hauptsächlich aus Südostasien. In vielen Fällen nahmen die Menschenhändler den Frauen ihre Pässe ab, um sicherzustellen, dass sie nicht entkommen können.
Diese schutzbedürftigen Frauen sind „moderne Sklavinnen”
Es ist schwer vorstellbar, was sie durchgemacht haben, wenn man bedenkt, dass diese Frauen in einem fremden Land mit einer unbekannten Sprache und weit weg von ihren Familien versklavt wurden. Die örtlichen Behörden versuchen, den Opfern Unterstützung anzubieten, damit sie nicht auf der Straße landen. Diese Frauen erhalten auch psychologische und medizinische Unterstützung.
Die Opfer haben Angst, vor Gericht als Zeuginnen auszusagen, weil sie sich vor den Menschenhändlern fürchten. Die Polizeibehörde ist auch besorgt über die Mitschuld der Kunden, die dazu beigetragen haben, dass dieses Geschäft sehr schnell gewachsen ist. Der positive Aspekt ist, dass es auch Menschen aus der örtlichen Gemeinschaft gibt, die gegen diese Art illegaler Aktivitäten sind. Im September wurden drei illegale Sexclubs in Canberra als Ergebnis von Hinweisen aus der Bevölkerung identifiziert.
Fazit
Die Behörden baten die Einwohner Canberras, wachsam zu sein und die Polizei zu informieren, wenn sie eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Menschen (insbesondere Männern) bemerken, die zu seltsamen Zeiten aus nahe gelegenen Gebäuden kommen und gehen. Eine der Schwierigkeiten, mit denen die Polizei konfrontiert ist, besteht darin, dass Menschenhändler begonnen haben, die Standorte zu wechseln, um nicht gefasst zu werden. Diese Strategie hat dieses Geschäft in ein „Versteckspiel” zwischen der Polizei und den Menschenhändlern verwandelt.
